Portrait

Fünf Personen werden aus fünf verschiedenen Perspektiven portraitiert:

Umfeld - Brot - Name und Eigenschaft - Unterm Sofa - Gelber Sack

 

Umfeld 134x154cm, 9 teilig

 

12

Brot 49x70cm

Name und Eigenschaft 49x70cm

Unterm Sofa 49x70cm

Gelber Sack 70x49cm

 

 

Daraus entstehen 25 Bilder. Die Einheit der Porträtierten und deren Identifizierbarkeit ist aufgehoben. Trotz Vorführung größtmöglicher individueller Merkmale wird kein Individuum erkannt. Bei dem Blick in das Umfeld einer Person werden acht bis zehn Tafeln wie ein Puzzle zusammengesetzt. Im Zentrum entsteht eine leere Fläche. Diese Aussparung wiederumbildet eine stilisierte Form einer Figur.

      

"Kaufmann, S. - heißt immer Susanne"

Mit dieser Assoziation hat ein Betrachter bereits das künstlerische Konzept umgesetzt. Begegnet uns ein unbekannter Mensch machen wir uns sehr schnell ein Bild von ihm. Als erste Orientierung dient meist die Zuordnung zu männlich oder weiblich. Wir suchen Merkmale und bilden Kategorien um den Menschen einzuordnen. Diese Kategorien bleiben aber nicht beschreibend; wir verbinden damit eigene Erwartungen und Bewertungen. Erwartungen und Bewertungen, die historisch und kulturell geprägt sind.

 

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