Kunstwand

 

 

"Wegweiser" 2002
Buntstiftzeichnung, 240x160x5 cm
"Das Fragmentarische beschäftigt Martina Staudenmayer in ihrer Arbeit. Ihre große Buntstiftzeichnung auf grauem Karton zeigt eine menschliche Figur, liegend, die Arme schützend um den Kopf gelegt..." Almut Glinin

"Vom W zum T" 2002
"Vom W zum T - Martina Staudenmayer ironisiert den Umstand der vorweggenommenen Kunstortbestimmung.Das W der KUNSTWAND wird zum Umschlagplatz ihrer Gedanken. Es ist die Größe, das Ausladende des Buchstabens, der graphische Aspekt, den sie im Arbeitszimmer der FKN provisorisch rekonstruiert. Packpapier, Folie, Klebeband werden collagiert, um den Hintergrund der Kunstwand zu simulieren, auf dem eine Bildfolge kleiner Formate vorgesehen ist. Handliche Leinwandbilder 40 x 50 cm sollten putzrauhe Wandfragmente darstellen, die die Diagonale des Schriftzeichens W mit abbilden, um den Eindruck der Transparenz zu erzeugen - als könne man durch das Bild hindurch auf die Wand blicken. Die Arbeit erweist sich als nicht anpassungsfähig im besten Sinne. Im Prozess ihrer Entstehung verbleibt sie konsequent in ihrem provisorischen Zustand. Die konzipierte Bildfolge, jetzt gekennzeichnet mit sich überlagernden Kunststoffglas- und Folienflächen, wechselt vom W zum T. Die montierten Rechtecke geben den Blick frei auf die dahinterliegende Wandfläche und reflektieren zugleich das sich verändernde Bild der gespiegelten Umgebung mit Lichtwechsel und vorbeiziehenden Personen.. In diesem Rahmen der Präsentation sehen wir die Rekonstruktion einer am W maßgenommenen Wandarbeit, die gerade in der Unvollständigkeit ihrer materiellen Ausformung uns das Anliegen des Werkgedankens näher bringt." Almut Glinin

 

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